Kognitive Verhaltenstherapie

Die gedankliche oder auch kognitive Ebene genannt, arbeitet auf der reinen Verstandesebene. I.d.R. werden negative oder unbewusste Gedankenmuster bzw. Grundeinstellungen analysiert und über sog. Umstrukturierungen so verändert, dass es wieder zu konstruktiven Einstellungsmustern sich selber oder der Umwelt gegenüber kommt. Attributionstheorien aus der Sozialpsychologie, Schematheorien und sokratischer Dialog spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Emotive Verhaltenstherapie

In unserer westlichen Welt dominiert eine Sozialisierung in Richtung Verstand. Es verwundert nicht, dass 80 % aller psychischen Erkrankungen auf emotionale Missempfindungen beruhen, keine Schule oder Ausbildung fördert emotionale Wahrnehmung oder deren Regulation. Emotive VT setzt den Fokus auf diesen zentralen Bereich psychischer Gesundheit, fördert Einsicht und Kompetenz in Gefühle (Emotionsregulation).

Bewußtseinsorientierte Verhaltenstherapie

Ein in der VT bis dato vernachlässigter Bereich setzt sich mit Themen wie: Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Wachsamkeit und Körperwahrnehmung (z.B. bei dissoziativen Phänomen oder Körper- schemastörungen bei Anorexie) auseinander.